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2009
     
     
     
Dezember

"Lebendiger Adventskalender im Kirchspiel Belgern"

Der aktuelle Kirchenbote.

06. Dezember 2009, Weihnachtsmarkt in Weßnig

13:30 Uhr Gottesdienst
14:30 Uhr Auftritt der Schüler der Grundschule in Weßnig
15:00 Uhr Der Weihnachtsmann kommt!
16:30 Uhr Konzert mit den Belgerner Klosterhofmusikanten und den Mehderitzscher Quellesängern

     
Juli

26. Juli 2009, 11:00 Uhr

Fest des Rades in Weßnig

11:00 Uhr Gottesdienst

12:15 Uhr Mittagstisch, Kaffee und Kuchen

13:30 Uhr Malwettbewerb - Auswertung

Gäste: Verkehrswacht e.V. (Fahrrad-TÜV uvm.) und das HOCHRAD aus Bennewitz

05. Juli 2009, 14:00 Uhr Goldenen Konfirmation

     
Juni

21.06.2009 16:00 Gunter Böhnke wieder in der Radfahrerkirche Weßnig

     
Mai

Der Kirchenbote für die Monate Juni und Juli 2009 ist da.

     
April

30.04.2009 11:30

Die Pedalritter der Drahteselrunde
(Abschrift: Torgauer Zeitung vom 27. April 2009, Seite 4)

Leipziger Kabarettist Böhnke und Sachsens Ministerpräsident Tillich präsentieren ein kultiges Fahrradtouren-Buch

Leipzig.
Der Leipziger Kabarettist Gunter Böhnke packt aus — in einem ziemlich abgefahrenen Buch. „Ich bin Sachse, bin Radler und seit 55 Jahren auf dem Sattel. Hemmungslos!“ Das alles hat man bisher vielleicht geahnt, aber nun lässt Böhnke regelrecht gleißendes Licht ins Verließ seiner dunklen Leidenschaften. Um den „Sachsenradler“ gehe es ihm, „diesen mit allen Regenwassern gewaschenen mittelgroßen Mitteldeutschen“. Und er sehe sich mit seinem Tourenbuch in der Tradition des 1899 erschienenen „Touren-Buchs des sächsischen Radfahrer-Bundes“. Sage und fahre 88 Strecken zwischen 13 und 285 Kilometern schildert der Mann mit dem Asterix-Schnurbart und der dem Sachsen eigenen Akribie in seinem soeben bei Pro Leipzig erschienen Werk. Wer die alle abfährt, hat hinterher Kondition wie ein Pferd, einen Hintern aus Stahl und ist um etliche Fakten und Glückshormone reicher.
„Ich selbst fahre jeden Tag 20 bis 30 Kilometer mit einem schweren Rad Marke Diamant“, bekennt Böhnke. „Auch im Winter, sofern nicht Schnee liegt.“ Auf Reisen führe er grundsätzlich sieben Fahrradtaschen mit sich. Darunter zwei schwere am Lenker mit Büchern, die er in aller Regel ungelesen zurückbringe. Gegen die schwere Beine helfe Magnesium. Gegen das Absterben der Hände dränge sich hingegen anhaltendes Schlenkern auf. Was man gegen die Blasen am Hintern tun kann? „Nun, ein rohes Kotelett habe ich mir jedenfalls noch nicht in die Radfahrerhose einnähen lassen. Das wäre schon wegen des Knochens nicht so gut.“
Das Buch macht es leicht, all diese Leiden auszublenden, weil die Karten übersichtlich, die Tipps nützlich, die Fotos sehenswert und das Format Fahrradlenkertaschen-tauglich ist. Böhnke gesteht offenherzig, dass er zwar alle Strecken schon mindestens einmal abgefahren hat, dass für das Buch aber noch einmal Profis mit Kompass und GPS unterwegs waren.
Nun könnte man sich vielleicht lustig machen über den nicht gerade schlanken, schwitzenden Herrn Böhnke, der vermutlich niemals das Gelbe Trikot der Tour de France tragen wird. Aber ausgerechnet Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) — selbst Radfahrer — hat für Böhnkes Buch nicht nur ein Vorwort geschrieben, sondern er präsentiert es sogar mit ihm der staunenden Öffentlichkeit — quasi im Tandem. Böhnke zu diesem erstaunlichen Umstand: „Ich hatte gedacht, Frau Merkel ist vielleicht nicht die passende Person für so etwas. Deshalb bin ich auf den sächsischen Ministerpräsidenten gekommen. Darunter kann man nicht gehen. Die Publikation ist von solch einer epochalen und umwerfenden Bedeutung!“

Am Donnerstag, um 11.30 Uhr in der Radfahrerkirche Weßnig (Kreis Nordsachsen) ist es jedenfalls soweit. Dann tagen in der Gemeinde Pflückuff am Elbe-Radweg die Pedalritter der Drahteselrunde und lesen aus ihrer neuen Bibel.

Roland Herold

® Der Sachsenradler. 88 Touren mit Gunter Böhnke. 350S. Pro Leipzig. 14 Euro, ISBN 978-3-936508-41-3
www.adfc-Ieipzig.de, www.proleipzig.eu

     

Bild von PRO LEIPZIG

     
     
2009: Besucherzahlen
Unsere Kirche liegt genau am Elbe-Radweg. Sie ist in der Zeit von Mai bis September täglich geöffnet. Viele Menschen nutzen diese Möglichkeit der Offenheit der Kirche zur Rast, zum Gebet oder einfach nur um einen Blick in das Kirchengebäude zu werfen. Unser Problem war, wie kann man diese vielen Gäste zählen, ohne selbst ständig in der Kirche zu sein.
Die Lösung ist unsere Zählmaschine ! In der Kirche steht ein
Korb mit Steinen und ein Steinsammel-Zählbehälter. Jeder Gast wird gebeten einen Stein für die Kirche in unsere Zählmaschine einzuwerfen. Abends werden dann alle Steine gezählt und wieder in den Korb zurück gelegt. Am nächsten Tag beginnt alles von vorne.
Jedes Jahr besuchen unsere 1. Deutsche Radfahrerkirche ca.
10000* (in Worten Zehntausend) Menschen aus der ganzen Welt. Woher wir das wissen ?
Wir haben noch eine
Karte von Europa in der Kirche plaziert, an der jeder mit einer Stecknadel zeigen kann woher er kommt. Jetzt im Sommer sieht diese Karte wie ein Igel aus, so viele Nadeln stecken schon in ihr. Übrigens am Ende der Fahrradsaison werden alle Nadel wieder enfernt.
* Durch dringende Baumaßnahmen war unsere Kirche 2007/08 viele Wochen nur bedingt geöffnet.
     

[2008]